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Vom Motorsport zur Fotografie
Ich bin im Jahre 1987 geboren und begeistere mich seit meiner Kindheit, bedingt durch den Comic-Helden Michel Vaillant, für den Motorsport. Als kurz vor meinem zehnten Geburtstag die Motorsport-Arena Oschersleben unter den Namen Motopark ihre Pforten öffnete, ahnte ich damals nicht, welche große Rolle dieser Ort in meinem Leben spielen würde. Es dauerte einige Zeit, bis ich neben den Motorsport im Fernsehen, auch das Glück hatte, den Sport live an der Rennstrecke zu verfolgen. Nach meiner ersten Veranstaltung war ich immer bestrebt, so oft wie möglich an die Strecke zu kommen, um die Atmosphäre oder das hektische Treiben hinter den Kulissen zu genießen. Vor drei Jahren begann ich mit einer kleinen Nikon-Digitalkamera, Rennautos in Bildern festzuhalten und – so gut es ging – in Szene zu setzen. Vor einem Jahr kaufte ich mir eine Kompaktkamera von Fujifilm, die von den Funktionen einer Spiegelreflexkamera sehr stark ähnelt und mir einen möglichen Einstieg in die Spiegelreflex-Welt erleichtern sollte. Ich war über meine Ergebnisse erstaunt und musste schnell feststellen, dass ich stellenweise bereits am Limit (besonders im Zoom-Bereich) der Kamera fotografiere und ich schließlich über meine Olympus E-410 – der ich den Namen „Fanny“ gab - in die Spiegelreflex-Welt eingestiegen bin.
Der Motorsport eröffnete mir auch neue Bekanntschaften. So lerne ich viele Leute kennen, die mir stets mit Tipps und Tricks zur Fotografie beistehen und mein Hobby noch erfreulicher machen.
Obwohl ich Digital fotografiere, bin ich bemüht, meine Bilder so wenig wie möglich zu bearbeiten. Die Auseinandersetzung mit dem Motiv steht für mich an oberster Stelle und setzt gerade im schnellen Motorsport hohe Maßstäbe, die das ganze so reizvoll machen.
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